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Geschenkband Namensbänder

Das ist ALLES NUR GEKLAUT

Zehn Wege zum kreativen Durchbruch – eine Buchvorstellung

Ich habe ein Buch geschenkt bekommen. Ja, das ist nichts aussergewöhnliches. Jeden Tag werden (hoffentlich) tausende von Büchern verschenkt. Dennoch ist es für mich besonders. Zum einen kam es ganz frisch auf meinen Wunschzettel und zum anderen habe ich genau darin die Wahrheit über Bücher gefunden :)
Also das ist so: Ich habe beim Bücher-Online-Händler meines Vertrauens mal wieder rumgeguckt, was schönes mich denn so interessiert und ich gebrauchen könnte. Über Höcksken und Stöcksken kam ich auf ‚Alles nur geklaut‘ von Austin Kleon. Der Gute beschreibt 10 Wege zum kreativen Durchblick. Wie praktisch. Und weil ich Geburtstag hatte und meine liebe Freundin meinen frisch aktualisierten Wunschzettel durchforstet hat, darf ich mich nun glückliche Besitzerin des Buches nennen. Selbstverständlich liegt sowas nicht lange rum. Kaum wagen die Geburtstagsgäste gegangen, der Kuchen noch nicht weggeräumt, hatte ich auch schon ein gutes Drittel des Büchleins verschlungen.
Und hier stiess ich dann auf die Wahrheit! Austin Kleon schreibt nämlich, dass man Bücher sammeln soll. Man muss sie nicht alle sofort lesen. Es ist gar nicht wichtig, bei welchem Buch man anfängt. Es ist nur wichtig zu welchem man gelangt. Tja. Genau so kam ich eben auch auf dieses tolle Buch! Wahnsinn! Das kann kein Zufall sein, das ist Fügung :)

Alles nur geklaut

Wie auch immer, mir gefällt es! Super! Nicht, dass der Autor zum Stehlen auffordert. Sondern vielmehr erklärt er, wie man durch Googeln, Stöbern, Kopieren – aber eben nicht Plagiatieren – zu seiner ureigensten Kreativität gelangt. Egal ob man Musik macht, oder Sport, malt, schreibt … Weil man eben immer seinen eigenen Stil, seine Handschrift, seinen Fussabdruck oder seine kreativen Gene mit einbringt. So entsteht Neues. Kein copy & paste. Huldigung der Vorbilder, Idole, Helden. Indem man deren kreatives Schaffen, welches man selbst so bewundert, versucht selbst zu erschaffen. Und da ist immer ein Stück Eigenes dabei. So entsteht von ganz alleine ein eigener Stil, den man vielleicht vorher gar nicht an sich entdeckt hat. Austin Kleon gibt zahlreiche Beispiele bekannter Persönlichkeiten, die genau das getan haben: sie eiferten ihren Vorbildern nach, wollten genauso erfolgreich im Sport, der Musik, dem Gestalten sein, dass sie von fast alleine ihren eigenen, verfeinerten Stil hervorbrachten. Ein kleines Beispiel: Es gibt keine Move der neu ist. Hier schriebt der Autor über den Basketball-Star Kobe Bryant. Der soll zugegeben haben, Züge seiner Helden geklaut zu haben. Aber dann erkannte er, dass es ihm unmöglich war, sie alle durchzuziehen, wie seine Helden, denn er hatte nicht deren Körper. Er musste diese Spielzüge überarbeiten, um sie zu seinen eigenen zu machen. Verstehste? Weiterentwicklung. Ist die beste Huldigung seiner Stars.
Wir alle habe Vorbilder. Menschen, deren Kreativität oder Handeln uns ganz besonders berührt. Wir imitieren unseren Lieblingssänger, indem wir lautstark seine Songs im Auto mitsingen :) Das haben auch schon andere vor uns getan. Die Beatles coverte anfangs Songs von Buddy Holly, Little Richard, Jerry Lee Lewis … und entwickelten sich zu einer der erfolgreichsten Bands der Geschichte. Sie entwickelten ihren eigenen Stil. Fühle das Denken hinter diesem Stil. Verstehe!

Buchvorstellung 'Alles nur geklaut' von Austin Kleon

Alles nur geklaut

Wunderbar! Ich liebe dieses Buch. Und ich bin mir sicher, dass ich es spätestens heute Abend zu Ende gelesen habe. Und ich weiss jetzt schon, dass ich mir Karteikarten mache, auf denen ich male, zeichne, schreibe, kritzele … Als Ideengrube. das wird eine Ergänzung sein, zu den Schnipseln, die ich mir schon lange aus Zeitschriften, Büchern etc. ausschneide und die ich unsortiert sammel, einfach weil sie mir gefallen. Das ist eine unheimliche Inspirationsquelle.
Schön, dass ich mit diesem kleinen Buch dafür Bestätigung erhalte!

So und nun noch etwas. Austin Kleon schreibt vom Impostor-Syndrom. Dies soll ein „psychologisches Phänomen sind, bei dem die Menschen unfähig sind, ihre Leistungen zu verinnerlichen und anzuerkennen.“
Kauf’ dir dieses Buch oder verschenke es an jemanden, der kreativ, aber nicht von sich überzeugt ist. Mache eine Freude. Dir – und wer weiss, wer letztendlich noch alles davon profitieren wird :)

Sei kreativ. Mach’s!


 
 
 

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