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Geschenkband Namensbänder

Glasperlenkunst

Bei der lieben Kiki habe ich am vergangenen Samstag einen Schmupperkurs Glasperlenkunst gemacht. Schöne Schmuckstücke sind entstanden. Ein paar davon möchte ich euch hier zeigen.

 

Ich bin ja nicht so mutig was Feuer, Gas und Strom angeht … Ich habe höllischen Respekt vor allen zündenden und funkenden Objekten. Das habe ich Christiane Vaut auch zu allererst mitgeteilt. Eine Kunst, die mich fasziniert, die ich aber auf Grund meines Respektes niemals ausüben würde. Zumindest nicht alleine ;)

Glasperlenkunst

Zuerst erklärte Kiki mir, dass es verschiedenen Glasarten gibt, die unterschiedlich aufeinander reagieren. Nicht jedes Glas ist mit jedem kompatibel und manche reagieren mit welchen anders als mit anderen. Soweit, so gut. Dann ging es an den Gasbrenner. Eine relativ kurze Flamme fauchte aus dem Gerät, an dem sich glücklicherweise Kiki zuerst setzte. Sie zeigte mir, dass Stäbe mit einer bestimmten Flüssigkeite ummantelt werden müssen, die trocknen muss, bevor man den Stab benutzen kann. Das ist ein Trennmittel, was wichtig ist um die Glasperle später wieder vom Stab zu bekommen. Der Stab ist das wohl wichtigste Werkzeug, denn es hält die Perle in die Flamme. Je nachdem wie dick der Stab ist, desto dicker das Loch im Innernen der Perle. Versteht sich von selbst.
Man muss also beidhändig arbeiten: in der einen Hand den Stab, an dem die Perle wachsen soll, in der anderen Hand das Glas, welches erhitzt um den Stab gewickelt wird.
Der Stab wird so in die Flamme gehalten, dass das Trennmittel gleichmäßig aufgeheizt wird. Es muss einmal komplett erglühen, damit es sich später von der Perle und auch vom Stab löst. Dann kann man langsam damit anfangen, das Glas zum Schmelzen zu bringen. Je nach Glasart ist der Schmelzpunkt hoch oder höher, das Glas flüssiger oder zäher. Das benötigt ein bisschen Fingerspitzengefühl bei der Handhabung.
Wichtig ist es, den Stab mit dem frisch aufgetragenen Glas immer gleichmäßig zu drehen. Sonst erhält man keine runde Perle.

 

Do ist yourself

Gesagt, getan, ich war dran. Sieht alles so prima einfach aus. Ich musste erst einmal beide Hände koordinieren, denn mit der einen tut man etwas anderes als mit der anderen. Drehen und wedeln. Meine erste Perle bekommt einen weißen Kern, der mit zwei türkisfarbigen, transparenten Glasfarbtönen ummantelt werden soll. Mein weißer Kern schmolz ganz gut, das Türkis liess sich jedoch anders handhaben. So geschah es dann auch, dass ich von dem weißen Inneren ein wenig mit nach Außen zog. Ungeübte Augen können das während des Schmelzvorganges nicht so gut erkennen, denn das Glas war flüssig fast übergreifend orangerot.

Workshop Glasperlenkunst

Glasperlenkunst

Zum langsamen Abkühlen muss es vorsichtig in ein spezielles Granulat geegeben werden. Hier ist der Staben ebenso hilfreich ;)

Kiki zeigte mir dann noch mal an einer Perle, wie man vorgeht, damit es mir leichter fällt. Die zweite Perle, die ich machen durfte, wurde schon ein wenig besser. Der weiße innere Kern blieb, wo er  sein sollte, außen war es schön glasig-transparent. Bei der dritten Perle ist mir das Trennmittel wohl ein wenig zu heiß geworden, denn es hat sich gelöst, so dass die Perle nun nicht mehr vom Stab abzuziehen ist. Daraus habe ich schlichtweg einen schönen Blumenstab gemacht, man ist ja kreativ ;)

Hübsche selbstgemachte Glasperlen aus schönen Türkis-Tönen

turquoise

 

Glasperle mit eingeschlossenem Motiv

Mitte: Glasperle mit eingeschlossenem Motiv

 

Glasperlenkunst mit weißem und transparentem Glas

Links: Der weiße Kern wurde nach außen getragen, was der Perle einen schönen Verlauf gibt.

 

Diese Perle jedoch hat genau die schönen Farbtöne – etwas unrund, aber gut – die ich so mag. Die liebe Kiki hat noch eine weitere für mich gemacht, die ich dann auch behalten darf.

 

Kreative Umsetzung: Blumenstab mit verünglückter Glasperle

Blumenstab mit verünglückter Glasperle

Dann zeigte sie mir noch, wie man einen Frosch und eine Erdbeere gestaltet. Erdbeeren sind relativ einfach. Der Frosch benötigt auch hier wieder ein bisschen Fingerspitzengefühl. Füsschen und Ärmchen, sowie Augen und auch der Mund müssen herausgearbeitet werden.

Natürlich gab es auch noch viel mehr Information üner die richtigen Techniken und die Glasauswahl. Ich möchte hier aber nicht in die Tiefe gehen, denn da gibt es Experten, die besser Bescheid wissen. Wer Interesse hat, darf sich gerne bei Christiane Vaut melden und einen Workshop buchen. Sehr zu empfehlen! TOP! Glasperlenkunst war ein schönes Abenteuer :)

 

Zum Muttertag habe ich noch schöne Geschenkideen mitgebracht. Die könnt ihr hier ansehen.

 

 

 

 


 
 
 

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