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Geschenkband Namensbänder

Archiv der Kategorie ‘Lebensfreude und Sinnloses‘

 
 

Backe, backe Kuchen …

…und anderes Schönes aus meiner Küche. Da habe ich zu meinem Geburtstag auch einen Gutschein bekommen. Den habe ich natürlich gleich mal eingelöst und mir vom Versandhandel meines Vertrauens (hm …) etwas zusenden lassen. Zum einen stand dort auf meinem Wunschzettel ein Buch inkl. Backform: feine Gugl. Schöne pinke Silikonbackform für die feinsten, kleinen Gugls (ich tippe immer ‘google’ …). Die habe ich auch (fast) sofort ausprobiert. Niedliche kleine Küchlein zum Zwischendurch-Vermampfen. Außerdem stand in einem Buch über’s Pralinen-Selbstmachen, dass man für Pralinen(-körper) am besten Formen aus Metall nimmt, da diese leichter zu polieren sind, was wichtig ist um eine schöne, unbefleckte Oberfläche für den Pralinenhohlkörper zu bekommen. Also gelesen und bestellt. Leider bekam ich nicht wie abgebildet eine Auswahl verschiedener Saisonaler Motiveförmchen, sondern nur eine sehr österlich-frühlingshafte Auswahl. Ich bin jetzt nicht sehr erpicht gewesen auf den Tannebaum und den Engel, aber ich hätte schon gerne die eckigen Förmchen gehabt, die auf den Produktbildern gezeigt wurden.  Nun, ich habe es allerding anstandslos erstattet bekommen, auch wenn mir jetzt die  „richtigen” Motive fehlen … Deswegen jetzt erst einmal keine Pralinen aus Förmchen …

 

Aber die Gugl gibt’s und sie sind super! Das Rezept findet ihr im Buch Feine Gugl Süße Backideen für kleine Kuchen von DERGUGL im Südwest Verlag. Komplett mit Silikonform für die Minigugls.

Feine Gugl

Muttertagszeitung

Am kommenden Sonntag ist Muttertag. Da wird gebacken, zusammen mit Papa kleine Geschenke gebastelt und bunte Bilder gemalt. Bestimmt gibt es auch für jede Mami einen Blumenstrauss. Ein kleines interaktives Geschenk für euch von mir gibt es mit dieser Muttertags-Zeitung. Mit Platz für ein selbstgemaltes Bild und ein paar liebe Worte. Wofür ich Mama schon immer danken wollte zum Ankreuzen. Einfach ausdrucken, Stifte heraus kramen, malen und schreiben und am 12.05.2013 der Mama schenken.

Wünsche euch einen schönen Tag mit euren Lieben und allen Müttern auf der Welt ausserdem viel Stärke, Liebe und Mut!

 

muttertagszeitung

Download Muttertagszeitung (11)

muttertagszeitung_screen

Von der Kunst den Alltag zu feiern

Ich hatte Geburtstag. Still und heimlich bin ich von einem Tag auf den anderen ein ganzes Jahr älter geworden. Plötzlich. Ohne Ankündigung. Zumindest formal. Denn eigentlich geschieht das ja täglich … Und gar nicht so überraschend (wenn man langsam aber sicher älter wird, merkt man das schon morgens beim Aufstehen ;-) ) Grund um liebe Menschen um mich zu scharen, für sie zu kochen, zu backen und zu dekorieren (wenn es die Zeit zulässt). Als Erwiderung für diese Dienst erhält man schöne Aufmerksamkeiten, an denen man sich erfreuen kann. Z.B. bekam ich eine schöne Tischlampe mit Kirschblütenmuster, die nun schöne Akzente ins abendliche Dunkel bringt. Für die Gesundheit gab es eine  Yantra-Matte in schönem Grün (Akupressur für den Rücken, Farbreiz für die Sinne: Harmonie, Gleichgewicht, Erneuerung und Heilung, ). Von meinem beiden Kindern bekam ich eine tolle italienische Handtasche aus türkisfarbigem Wildleder, die schon ein paar Ausflüge gemacht hat und anerkennende Blicke erntete. Allesamt Geschenke von meinem ( *hust* ellenlangen) Wunschzettel …
hausMeine Freundin Nicci brachte mir ein Buch mit. Sie sagte, als sie es sah, wusste sie sofort, dass es etwas für mich ist. Kerstin Gier DAS MÜTTER-MAFIA BUCH – die Kunst den Alltag zu feiern. Natürlich erfreut es auch unsere  (meiner guten Freunde und mein) Mediengestalter-Herzen durch die fröhliche Aufmachung mit teils sehr schlichten Motiven auf  Hintergründen mit großem Farbauftrag.  Die Botschaft der Autorin lautet  in etwa „Freundinnen, formiert euch, haltet zusammen, schenkt euch schöne Momente und der Familie ausreichend Aufmerksamkeit und habt in jeder Lebenslage Spaß” – eben die Kunst den Alltag zu FEIERN. Hilfreiche Tipps vom Tagesbeginn bis zur schlaflosen Nacht, vom Frühling bis zum Winter lassen uns die Welt ein bisschen glücklicher machen. Rezepte, die miesen Lebensabschnitten etwas Süßes geben oder herzhafte Wärme in kalten Momenten spenden. Anregungen für wahnwitzige Aktionen mit Kindern und der Familie, wie z.B. einen Zirkus ins Leben rufen – abgehalten am besten im Garten von Freunden, damit der eigene ein Ort der Ruhe ist ;-) Druckvorlagen für kleine Geschenke in letzter Minute (gerne auch von Kindern an die Mama) oder für selbst gemachte Marmelade oder Küchlein. Das Ganze positiv sehen, Spaß auch an den kleinen Verzweifelungen des Lebens, wie z.B. nicht gelernte Französisch-Vokabeln oder einer toten Maus im Pantoffel. Dass Regen neben dem Vorteilen für den Wachstum der Natur auch noch andere schöne Seiten haben kann, wie das langersehnte Tragen der gepunkteten Gummistiefel, die man sich vor Monaten gekauft hat und die nur unnütze im Schrank verharrten – bis jetzt! Dass man auch mit nur 2 Hustenbonbons ein tolles Picknick abhalten kann. Frohe Botschaften, die auf  das Gute hinweisen, anstatt zu Jammern sich auch an kleinen Dingen zu erfreuen. Denn jede Medaille hat bekanntlich 2 Seiten, also nur nicht den Mut aufgeben, nach Regen folgt Sonnenschein und alles wird gut! Ehrlich! Zitieren möchte ich dieses hier:

 

Immer wieder kursieren Gerüchte über die Existenz
einer Spezies namens Supermami, die blitzsaubere,
aufgeräumte und wunderschön gestylte Wohnungen
vorweisen kann, immer gesundes, frisch zubereitetes
Essen auf den Tisch stellt, dazu täglich aufwendig
verzierte Torten und Cupcakes, mit ihren stets
wohlriechenden, hübschen, intelligenten, problemfreien
und absolut zufriedenen Kindern herrliche Dekorationen
bastelt und pädagogisch wertvolle Spiele spielt,
einem anspruchsvollen Job nachgeht, Sport treibt, ein
aufregendes Sexualleben und einen großen, aktiven
Freundeskreis besitzt, Bücher und Zeitschriften
liest, regelmäßig ins Kino, Theater und die Oper geht,
mehrfach in der Woche ehrenamtliche Sozialarbeit
leistet und dabei immer gut gelaunt, perfekt gestylt und
gepflegt ist.

Ehrlich, das sind nur Gerüchte. Diese Personen gibt es
nicht, jedenfalls nicht auf diesem Planeten, wo ein Tag
nur vierundzwanzig Stunden hat und Menschen mit
lediglich zwei Armen ausgestattet sind.
Also entspannen Sie sich.
Alles ist gut!

 

Dieses Buch bietet unter anderem:

  • Erste Hilfe Maßnahmen bei Ärger, Zank und Streit (Nein ist das neue Ja.)
  • einen Schimpfwort-Generator
  • eine Anleitung für in Selbstmitleid baden
  • Liebeserklärungen
  • ein Kosewort Generatorchen
  • eine Anleitung zum Wimpel basteln
  • ein Bogen witziger Bügelbilder
  • und der ultimative Tipp, dass man/Frau unbedingt eine Etagere benötigt! Mehrfach erwähnt!

Wirklich Leute, dieses Buch hilft mit Sicherheit über anstrengende, zermürbende und nicht immer glückliche Tage als Mutter, Hausfrau (ist man ja notgedrungen immer irgendwie) und Ehefrau hinweg. Lesen! Und eine eigene Müttermafia gründen. It’s Teatime – let’s have fun!

 

muettermafia1

 

 

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Hübsche Tasse bei Geliebtes Zuhause zu gewinnen

Schönes, schlichtes Tässchen mit oder ohne Henkel und einer Wunschinitiale – wer will sie nicht? Das give away stellt Katja von Geliebtes Zuhause für euch zur Verfügung, das Tässchen ist von Bloomingville- sehr schön. Einfach dem Link folgen, Kommentar hinterlassen und mit ein bisschen Glück gewinnen!

 

Have a nice day!

Schokoladiges – feine Amerikaner

Hhhhhhhhhhhhmmm .. Lust auf was Süßes? Heute gibt es etwas ganz einfaches zum Tee – schokoladige Amerikaner. Schnell gemacht, zauberhaft fluffig und schokoladig lecker.

Das brauchst du:

  • 75 g weiche Butter
  • 100 Zucker
  • 1 Pck. Vanillinzucker
  • 6 – 8 Tropfen Bitter-Mandel-Aroma
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 250g Mehl (ich ersetze 100 g Mehl gerne durch 100g Stärke, das macht den Teig noch fluffiger)
  • 3 gestrichene Teelöffel oder Backpulver oder 1 gestrichener Teelöffel Kaiser-Natron
  • 100 ml Milch

 

Für den Schokoguss ca. 100 g Schokolade oder Kuvertüre nach Geschmack

oder für die Zucker-Variante :

  • 100 g Puderzucker
  • 3 Esslöffel Zitronensaft

 

Die Butter, den Zucker und die beiden Eier schaumig schlagen, das Bittermdel-Aroma hinzufügen. Nach und nach das Mehl, die Milch und das Backpulver hinzufügen und mit dem Handrühgerät verrühren. Ca. 3 Minuten auf höchster Stufe rühren. Den Backofen in der Zwischenzeit auf 175° vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit HIlfe von 2 Esslöffeln Teigfladen auf das Backblech setzen. Der Teig verläuft ein wenig, so dass man etwas Platz einplanen sollte. Stoßen die Fladen beim Backen aneinander tut das dem Geschmack jedoch keinen Abbruch ;-)

Ca. 20 Minuten auf 175° backen. Mit einem Holzstab prüfen, ob der Teig gut ist – bleibt Teig am Stab kleben, darf noch etwas gebacken werden, ansonsten aus dem Ofen holen.

Auf einem Rost gut abkühlen lassen. Die Kuvertüre/Schokolade im Wasserbad langsam auflösen und die vollständig ausgekühlten Amerikaner damit auf der flachen Seite betreichen. Zuckerguss-Variante: Puderzucker sieben und mit dem Zitronensaft verrühren bis eine geschmeidige Masse entsteht. Die Amerikaner damit bestreichen.

Alles gut trocknen lassen und dann geniessen.

Zum Kindergeburtstag oder weil man einfach Geschmack daran hat, kann man die Schokolade (die Kuvertüre oder den Zuckerguss) zusätzlich mit Backperlen, Sterne, essbarem Glitzer etc. bestreuen, Smiley-Gesichter malen …

 

 

 

 

amerikaner

Projekt Kirschblüte


japanesetreeWie ich ja erzählt, kaufe ich mir jedes Jahr ein paar Zweige um zu Ostern oder zum Frühlingsanfang ein paar blühende Schönheiten in zarten Farben in der Wohnung bestaunen zu können. Jedes Jahr allerdings blühen sie nicht. Trotz verschiedenster Tipps und wechselnder Verkäufer habe ich es bis jetzt noch nie fertig gebracht, dass sich die Blüten an den zuvor geschnittenen Zweigen entfalten und mich mit ihrer Pracht beglücken.
Entweder lagen sie schon zu lange und sind komplett ausgetrocknet oder ich habe bei geschnittenem Zweigen einfach kein Glück. Alles andere an Grün- und Blühpflanzen bekomme ich tadellos hin, egal ob eigenen Aufzucht, geschnittene Äste aus dem Wald (z.B. der Holunder, der binnen kürzester Zeit Wurzeln schlug, ebenso Weide), gesät, Zwiebeln gesetzt ect. – alles grünt und blüht – ausser gekaufte geschnittene Zweige zum Frühjahr.
In diesem Jahr soll alles anders werden. Nachdem ich im Blumengeschäft meines Vertrauens 2 Bünde Kirschzweige erworben habe und dort auf die Problematik des Nicht-Blühens hingewiesen wurde, habe ich den Rat erhalten, die Enden mit dem Hammer zu bearbeiten, so dass diese faserig werden und das Wasser besser aufnehmen können. Ausserdem soll ich die Zweige in warmes Wasser stellen. Recherchen im Internet ergaben Ähnliches: Zweige entweder mit dem Hammer bearbeiten oder sehr schräg anschneiden.

Ich habe nun folgendes getan:

  • Zweige einzeln mit einem scharfen Messer schräg angeschnitten 
  • in eine mit frischem warmem Wasser gefüllte Vase gestellt 
  • die Vase mit den Zweigen in einen hellen, warmen Raum – nicht direkt an die Heizung – platziert 

 

Nun warte ich, werde wie empfohlen alle paar Tage das Wasser durch frisches ersetzen und hoffe, dass die vorhandenen Knospen sich naturgemäß in wunderschöne Kirschblüten entfalten. Drückt mit bitte die Daumen!

 

Herzliche Grüße

manuelas

 

 

Nachtrag – 06.03.2013

 

ES BLÜHT!

Ja wirklich! Sie fangen an zu blühen. Erste Knospen brechen auf, Blätter entfalten sich, Kirschblüten tun sich auf! Juchuuuuuu!
Ganz wichtig ist es, täglich für frisches Wasser zu sorgen. Ich habe jeden Tag das komplette Wasser mit frischem, warmen Wasser ersetzt.

zarteblüten

kirschblueten

Herzensangelegenheit – Ideen zum Valentinstag

Am 14. Februar ist Valentinstag. Der Tag für Verliebte und Liebende. Wo man hier nicht nur seine Angetraute oder Herzensdame mit Ausgefallenem beglückt, sondern jedem, den man liebt, dieses mit einer kleinen Aufmerksamkeit zeigt. Das müssen nicht immer teure Geschenke sein, ein schöner Augenblick, ein nettes Beisammensein, ein lieber Gruß reicht schon aus, um dem Empfänger das Herz zu erfreuen. Valentinstag - der Tag der Liebenden.
Ein schönes Essen im Kreis der Lieben, hübsch dekoriert mit Herzen und Liebessymbolen. Ein besonderes Gericht, ein Tütchen Liebe, eine selbst gestaltete Karte – alles ist möglich um geliebten Menschen eine Freude zu bereiten.

Hier ein paar Ideen für einen gelungenen Tag.

 

Liebestöpfchen (Dessert)

Du benötigst:

  • 1 Becher Mascarpone (200g)
  • 300 g Joghurt (türkischen oder griechischen (gesüssten) Joghurt oder die leichte Variante Naturjoghurt)
  • evtl. etwas Milch
  • 1 Tiefkühlpack Beeren
  • 10 Butterkekse
  • 1 Vanillestange (Mark)
  • etwas Zucker zum Süßen, wenn gewünscht

 

Ausserdem:

  • Rührschüssel
  • Pürierstab
  • Rührstab/Quirl
  • 4 – 6 schöne Gläser oder eine größere Schale

 

Und so wird es gemacht:

Beeren auftauen lassen, Saft auffangen und alles komplett pürieren. Ggf. durch ein feines Sieb oder Tuch pressen, damit die Samen ausgefiltert werden. Mascarpone mit dem Joghurt verrühren, wenn es noch nicht cremig genug ist, etwas Milch hinzufügen (je nach gewünschter Konsistenz). Je nach Geschmack zuckern. Butterkekse fein zerkleinern (in einer Tüte). Die Creme, das Beerenmark und die Kekskrümel abwechselnd  in Gläser oder ein Schale füllen, mit dem Beerenmousse bedecken. Bis zum Verzehr kalt stellen.

Mit feinen Aufklebern und Bändchen verziert eine Augenweide auf dem gedeckten Tisch.

 liebestoepfchen

 

Liebesschwur (Aufmerksamkeit/Geschenk) für den/die Geliebten

Du benötigst: 

  • 1 kleines Fläschchen
  • Papier & Stift (oder Drucker)
  • eine schöne Botschaft oder ein tolles Versprechen
  • Glitter: Sterne, Herzen, Amor, Pfeile – was dir gefällt
  • Dekoband
  • Papieranhänger (oder Material zum selbst machen*)

 

Und so geht es:

Auf ein (in das Fläschchen) passendes Stück Papier deinen Liebesschwur schreiben oder drucken, stempeln. Das Papier zusammenrollen, evtl. mit einem roten Bändchen zubinden. Etwas Glitter in das Fläschchen füllen, Papierrolle hineingeben und verschließen. Das Fläschchen mit Dekoband und Papieranhänger verzieren.

* Papieranhänger selbst machen:

 

Herzflimmern (Dekoration zum Aufhängen)

Du benötigst: 

  • Pergamentpapier (einfarbig, bunt gemischt oder mit Motiv – ja nach Geschmack)**
  • Schere
  • Bleistift
  • Lochzange oder ähnliches
  • ggf. Vorlage
  • Band (Kordel, Dekoband, Packband, Perlenschnur)
  • etwas, woran die Herzen aufgehangen werden, z.B. einen Ast (geweisst), Kranz etc.

 

Und so einfach geht es:

Herzen (nach Vorlage) auf das Pergamentpapier übertragen und ausschneiden. Wer mag, kann Herzen in verschiedenen Größen machen. Vorsichtig lochen und Bändchen einfädeln. Aufhängen – fertig.

** Wer mag kann die Herzen auch dekorieren. Z.B. mit einem Kalligrafiestift love Liebe den Namen der/des Liebsten oder sonst was Nettes drauf schreiben. Pergamentpapier eignet sich auch zum Bedrucken und/oder bestempeln – bitte gut trocknen lassen, bevor es weiter verarbeitet wird, sonst verschmiert der Druck. Hier sind dem eigenen Geschmack keine Grenzen gesetzt. Mit Paergamentpapier in ähnlichen Farbtönen, wie Rot, Hellrosa, Pink, setzt man eindeutige Akzente. Mit sanften Tönen oder schlichtem Weiß wird es ebenso stimmungsvoll. Wer es knallig bunt mag, setzt mit verschiedenen Farben Liebeszeichen. Beschriftete Herzen (oder bestempelte) unterstreichen die Botschaft noch. Macht es einfach nach eurem Geschmack …

 

Herzpompons (Dekoration zum Aufhängen)

Du benötigst:

  • Zeitungspapier, (alte) Buchseiten oder Seiten aus Magazinen, Zeitschriften, Journalen
  • Schere
  • ggf. Vorlage
  • Bleistift
  • Garn
  • Nähmaschine

 

Und so geht es:

Herzen vorzeichnen und ausschneiden. Je 3 bis 5 Herzen übereinander legen mittig falten und mit der Nähmaschine der Falz entlang zusammennähen. Garn entsprechend lang abschneiden, dass man noch eine Schlaufe zum Aufhängen knoten kann. Herzen auseinander legen, so dass ein Pompom entsteht. Aufhängen, anhängen …

 

Caketoppers

Verschiedene …

Du benötigst:

  • Papier: bunt, einfarbig, bedruckt, bestempelt, Spitzenpapier, Pralinenförmchen …
  • Filzmotive
  • Glitzermotive
  • Masking Tape
  • Schere
  • Stanzer (evtl. verschiedene)
  • Stifte
  • Kleber
  • Zahnstocher oder besser (weil dicker) Holzspieße

 

Und so geht es: 

Motive nach Wunsch aufzeichnen und ausschneiden. Beidseitig an das obere Ende des Spießes kleben. Aus Spitzenpapier Herzen zusammenlegen und aufkleben. Kleine Fähnchen aus Masking Tape schneiden und an den Spieß kleben. Gestanzte Motive verwenden. Kleine Collagen basteln … Ideen freien Lauf lassen.

 

Valentinsherzen aus Schokolade (mindestens 2 Tage vorher zubereiten)

Du benötigst:

  • gewünschte Menge Kuvertüre (hell, dunkel, je nach Geschmack)
  • Pfefferminzbruch (Bonbons crashen) oder
  • bunte Pfefferkörner
  • getrocknete Chillies (VORSICHT SCHARF!)
  • getrocknete (rote) Früchte klein geschreddert
  • zerkleinerte Kekse (Butterkekse, Oreos, Russisch Brot – je nach Geschmack)

 

Ausserdem:

  • Kochtopf mit Einsatz zum Schmelzen der Kuvertüre
  • Wasser (für das Wasserbad)
  • (Silikon oder besser Alu) Herzenform
  • Löffeln zum Rühren und Befüllen

 

Und so geht es:

Kuvertüre im Wasserbad vorsichtig und langsam zum Schmelzen bringen. Wasserbad nicht zu heiss werden lassen, sonst brennt die Schokolade an! Darauf achten, dass keine Wassertropfen in die Kuvertüre kommen. Am besten kann man hier mit einem Zuckerthermometer arbeiten, ist aber nicht unbedingt notwendig. Komplett geschmolzene Kuvertüre
Form vorbereiten:

  • Wenn man auf den Herzen dekorative Zutaten haben möchte, dann sollten diese vorab in die Form gefüllt werden. Möglichst fein zerkleinert, gross genug, dass man Farbe erkennen kann ;-) Nimmt man Kekse, sollten diese ebenfalls möglichst fein zerkleinert sein. Flüssige Kuvertüre darüber verteilen. Mit einem Schaber glatt streichen.
  • Als Dekor und Geschmacksträger unter der Schokolade wird zuerst die Kuvertüre in die Form gefüllt, dann mit den anderen Zutaten bestreut.
  • Man kann auch die Zutaten in die Schokolade geben. Knusprige Keksstückchen oder Pfefferminzbruch als überraschende Zutat, die erst beim Verzehr entdeckt wird. Hier dann bitte die Zutat erst vorsichtig in die Kuvertüre verrühren und dann die Masse in de Form füllen. Abstreichen.

 

Wenn man ausreichend Plätzchenformen hat, kann man diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und  vorsichtig mit der flüssigen Kuvertüre füllen. Das ergibt dann größere, flache Schokostückchen. Vorsichtig arbeiten, dass die Schokomasse nicht an den Rändern der Ausstechformen rausläuft.

Das Ganze sollte mindesten 30 Stunden an einem trockenen, kühlen Ort abkühlen und aushärten, bevor man es aus der Form löst. Bitte nicht in den Kühlschrank stellen, das verfälscht das Aroma (auch nicht zugedeckt in den Kühlschrank, das zu schnelle Erkalten verändert die Geschmacksstoffe).
Nach der Trocknungszeit vorsichtig aus der Form nehmen und in Cellophanpapier, Beutelchen, kleinen Papierboxen, Pralinenförmchen etc. legen, nach Geschmack dekorieren, verschenken oder den Tisch damit schmücken.

Schokoherz zum Valentin

 

 

Valentin-Geschenk-Beutelchen

Du benötigst:

  • Stoff (einfarbig, gemustert, ja nach Geschmack) oder fertige Beutelchen aus Baumwolle
  • Stempel oder Bügelmotiv
  • Pinsel
  • Stoffmalfarbe
  • Bügeleisen
  • Backpapier
  • ggf. Garn, Band und Nähmaschine

 

Und so wird es gemacht:

Wenn du das Beutelchen nähen möchtest, schneidest du dir ein Rechteck in der passenden Größe aus. Vorlage z.B. hier. Nach Anleitung zusammennähen. Fertig gekaufte Beutelchen kann man vorab Färben oder in natura belassen. Mit Texilfarbe und einem (oder mehreren) schönen Stempel(n) vorsichtig bestempeln*, Farbe trocknen lassen und zur Haltbarkeit nach Anleitung bügeln. Oder mit einer Bügelapplikation veredeln. Auch hier ist deiner Phantasie keine Grenzen gesetzt: male mit dem Pinsel den Namen des Beschenkten auf, zeichne ein Herz. Umrande die Bügelapplikation noch mit  feinen Pinselstrichen in passender (Textil)Farbe oder – bei selbst genähten Beutelchen vor dem Zusammennähen mit einer feinen Ziernaht umranden. Auch Strass-Steinchen lassen sich prima verarbeiten. Kleine Aufmerksamkeit reinpacken und Verschenken.

 

Liebesnester (Beilage)

Cupcake d’amore (zum Tee oder der Kaffeetafel)

Feuer der Liebe (schokoladige S’mores im Glas)

Gutscheine von Kids an Mama (und Papa)

Gutscheine für Familenunternehmungen

Kartenfreebies

Teelichter (bemalt/beschriftet, mit Papier oder mit Folienherz/-stern)

 

 

Und – nicht die Kalorien zählen, sondern die schönen Momente!

 

 

 

Vielfarbigkeit – die Farbe des Monats Januar ist Weiss

Januar. Es schneit. Selbst hier im ansonsten Schnee armen Ruhrgebiet liegt die weiße Pracht auf Straßen, Häuserdächern, Bäumen und Feldern. Wir hätten uns weiße Weihnachten gewünscht, aber nun gibt es eben eine weiße Januar-Mitte. Mal sehen, wie lange der Schnee liegen bleibt.

Aber das ist gar nicht das Thema dieses Beitrages! Ich habe mir etwas einfallen lassen. Schon länger schwirrt diese Idee in meinem Kopf herum und nun dachte ich, dass man sie ja gleich zu Anfang des Jahres umsetzen kann. Alle Kreativen Menschen haben damit tagtäglich zu tun. Manche nebenbei, manche ganz ernsthaft und akribisch, manche aus Lust und Laune, manche auf Wunsch oder nach Kundenauftrag. Die Rede ist von Farbe. Farben bringen Stimmung, Farben helfen heilen (Lichttherapie), Farben haben Symbolik, Farben können stimulieren, Farben sind spannend. Bewusst eingesetzt können sie z.B.das Kaufverhalten beeinflussen, Farben können manipulieren. Wir sind immerzu von Farben umgeben. Manche nehmen wir bewusst wahr, andere sind so alltäglich, dass sie uns nicht mehr wirklich auffallen. Im Frühling erfreuen wir uns an dem frischen grün, die Blätter an Sträuchern und Bäumen spriessen. Sind sie im Sommer voll entfaltet, ist das Grün fast nebensächlich, wir haben uns bereits satt gesehen.

Meine Idee ist jeden Monat des Jahres eine Farbe „vorzustellen”. Jedem Monat eine Farbe zu widmen. Anfangen werde ich mit der Farbe WEISS – für manchen keine Farbe – inspiriert eben vom aktuellen Wetter ;-)

Hierzu habe ich ein paar Blogerinnen eingeladen, die sich dem Thema widmen wollen. Wer Lust hat, auch seinen Beitrag zu schreiben, der dann hier verlinkt wird, kann sich gerne melden. Immer am 20. des Monats werden Beiträge auf teilnehmenden Blogs veröffentlicht. Die Farbe diesen Monats ist also WEISS, die Farbe des nächsten Monats wird durch von der ersten Teilnehmerin/dem ersten Teilnehmer, die/der sich bei mir meldet, entschieden. Es kann deine Lieblingsfarbe sein, es muss kein Roman oder wissenschaftlich fundierter Bericht werden, einfach nur mal ein bisschen  „Geplänkel” unterstützt von ein paar Bildern – gerne auch Produktbilder von selbst gemachten Sachen mit Links zu deinem Shop – und/oder Grafiken. Alles, was dir so zur Farbe des jeweiligen Monats einfällt.

 

Der Januar ist weiß.

Es hat also geschneit und ist sogar liegen geblieben. Zu Weiß (und Schwarz) sagt man, es wäre keine Farbe. Das ist so nicht richtig. Im Druck ist Weiß das Papier, als Druckfarbe gibt es Weiß nur als Sonderfarbe. Also werden die Stellen, die im Druck weiß gestaltet sind, einfach ausgelassen, also nicht bedruckt. Nur in speziellen Fällen, z.B. auf farbigem Untergrund, auf Tüten, Kartons (Umverpackungen) etc. wird wirklich die Sonderfarbe Weiß gedruckt. Ich für meinen Geschmack hätte in meinem Haus- und Hofdrucker gerne die Farbe Weiß, z.B. um Packpapier oder braune Papiertüte oder auch farbige Umschläge schlicht bedrucken zu können. Naja, für den Fall gibt es ja weißen Filzmarker, Buntstift oder weiße Stempelfarbe …

Farbkreis mit CMYK Werten

Farbkreis mit CMYK Werten – Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Farbkreis_mit_CMYK-Werten.png

Die Farbe Weiß kommt nicht im Farbkreis (z.B. nach Johannes Itten) vor. Weiß ist im Druck also nur das Nicht-Vorhanden-Sein von Farbe. Ähnlich wie Schwarz im RGB Bereich (Schwarz ist die Abwesenheit von Licht, hier ist die Summe aller Farben Weiß). Dennoch können wir nicht abstreiten, dass Weiß existiert. Man sagt die Inuit hätten 17 Wörter für Weiß, das wird viel diskutiert, nun heißt es, es gäbe verschiedenen Ausdrücke für Schnee. Nun, Schnee ist weiß. Und auch da gibt es Abstufungen. Sieht man sich Bilder von der Artkis oder Antarktis an, Bilder von Gletschern und uralten Schnee und Eisgebilden erkennt man schon einen Unterschied, es gibt verschiedenen Farbabstufungen. Teilweise geht das Weiß des Schnees in ganz helles Blau über – übrigens die hellste Farbe, heller als helles Gelb. Auch in unserem Alltag halten sich mehrere Versionen von Weiß auf – Reinweiß, Papierweiß, Schneeweiß, Cremeweiß, Wollweiß … Im direkten Vergleich sind deutliche Farbabstufungen zu erkennen.

Ich mag Weiß. Nicht nur weil es schlicht und klar ist, es ist ein fach sehr neutral und dadurch mit vielen anderen Farben kombinierbar. Weißes Tafelgeschirr z.B. lässt sich immer prima mit Servierten und Farbtupfern in der Tischdekoration gestalten. Weiß bietet eine gute Basis für viele Variationsmöglichkeiten.

Weiß ist die Unschuld und das Licht. Weiß ist Reinheit und Wahrheit. In der Gestaltung ist viel Weißraum ein sehr wichtiges Gestaltungselement. Kunden jedoch möglich lieber viele Informationen auf möglichst engem Raum, da Weißraum mehr Kosten bedeutet (mehr Weißraum = mehr Seiten = mehr Kosten). Das Konzept jedoch geht auf, Beispiele dafür sind Apple mit seinen Stores, sehr schlicht und sehr offen gehalten, viel Weiß, viel Platz, viel Wirkung. Auch die Print- und Non-Print-Werbung ist mit viel Weißraum gestaltet. Ähnlich hält es IKEA, die Darstellung der Produkte (im Printbereich, Kataloge) ist zumeist auf weißem Hintergrund mit viel freier Fläche. Das hat jedoch in den letzten Jahren sehr stark abgenommen, heute werden viel mehr Produkte platziert, als Weißraum gelassen.  Weiß lenkt nicht ab, führt den Blick auf’s Wesentliche.

Und das ist es, was ich an Weiß so mag. Man kann endlos kombinieren, ein paar weiße Basics im Zusammenhang mit anderen, saisonalen Farben gesetzt, ergeben immer wieder ein neues Bild und werden so nie langweilig. Hier ein paar Gestaltungsbeispiele.

Rosarot und duftig – ich liebe Kirschblüten ♥

Nicht nur im Logo für aprilliebe habe ich stilisierte Kirschblüten verwendet – ich liebe diese zarten Gebilde aus weiß-rosa bis fast roten Farbtönen ebenso wie ihre Form. Herrlich, dass ich auch noch zur passenden Jahreszeit geboren wurde und Kirschbäume in vollster Blütenpracht mir den Tag verschönern. Leider haben wir keinen Kirschbaum im Garten. Dafür werde ich aber sorgen, bzw. sorgen lassen, denn ich werde mir einfach einen jungen Kirschbaum zum Geburtstag wünschen!
Jedes Jahr auf’s Neue besorge ich zu Ostern Obstbaumzweige, am liebsten Kirschzweige. Jedes Jahr aber die selbe Sorge: sie blühen nicht! Ich habe selbst welche geschnitten, im Laden erworben, auf dem Markt, mir Tipps geben lassen, gedüngt, nicht gedüngt, beschnitten, mit dem Hammer auf die Schnittstelle gehämmert (das soll die Poren öffnen?!), alles so gelassen, warmes Wasser genommen, kaltes Wasser genommen, in die Sonnen gestellt, in den Schatten gestellt – sie blühen nie! :(((
Dennoch werde ich es nicht aufgeben und auch in diesem Jahr wieder frische Zweige kaufen und es erneut versuchen. Egal ob sie dann zu Ostern blühen oder früher – wichtig, dass sie überhaupt blühen. Bei mir zu Hause. Für mich. Für meine Glückseeligkeit.

Kirschblüten sind wunderhübsch. In diesem Jahr werde ich meinen Geburtstag ganz den zarten Gewächsen widmen und mich herrlich-kitschy-like mit Kirschblüten aller Art umgeben. Wunderhübsch auf Cupcakes und Petit Fours oder vielleicht einer großen Torte drapiert, fein säuberlich aus Marzipan oder Fondant geformt dürften Kirschblüten salonfähig sein. Dazu einen warmen Kirschblütentee und – mit ein bisschen (viel) Glück – ein paar blühenden Kirschzweigen in der Vase.

 

kleine vorschau zu einladungskarte kirschblüten

Passend dazu gibt es natürlich auch schöne Einladungs- und Tischkärtchen. Entwürfe vorab. Die Durchführung mache ich wieder mit meinem Lieblingsshop – ich freu’ mich schon. Außerdem habe ich auch noch andere schöne Kirschblüten-Objekte gefunden. Schaut selbst:

Zum Beispiel hier diese wunderschönen Sakura Webbänder von Smila’s World – hier ganz frisch eingetroffen, super schneller Versand von Österreich nach Deutschland, trotz Rückstau durch die Weihnachtsfeiertage (habe ich zumindest so den Verdacht hier in Deutschland – irgendwie braucht die Post immer länger hier …). Ich habe sie in drei Farben bestellt und werde daraus was richtig Feines machen. Ideen habe ich genug im Kopf, ich muss nur noch die Durchführung planen …

sakurawebband
Letztens habe ich auch was schönes für den Süßen Tisch gesehen. Die wundervollen Tipps und Designs von Amy Atlas verfolge ich schon eine ganze Zeit. Dieses mal wieder absolut gelungene Japanese Sushi Guest Dessert finde ich bezaubernd. Passt prima zum Motto, unter dem ich meinen Geburtstag begehen möchte. Roher Fisch ist nix für mich, aber süßes Sushi ist unbedingt eine Überlegung wert. Mal sehen, ob das was wird …
Mein Wunschzettel ist voll von Kirschblütenmotiven und -designs. Da gibt es reihenweise schöner Dinge von Kimmi Dolls – herzallerliebst! Ausserdem Lampenschirme aus Papier mit Kirschblüten. Möbelknaufe in vielen Farben mit Kirschblüten – da werde ich mal ein wenig rumprobieren und gucken, wo vielleicht welcher bzw. welche Farbe hinpasst. Wir haben hier ja noch die olle Kieferanrichte, die immer noch nicht in Weiß gestrichen ist :(( Da würde so ein schöner Kirschblüten-Möbelknauf herrlich passen.

Nachtrag: In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift LIVING & MORE (Nr. 2 Februar 2013) sind u.a. tolle Rezepte (UND BILDER) für Kuchen & Co. zum Thema Kirschblüten im Artikel Süße Grüße aus Japan – take a look!

★★★★

 

Momentan liegt hier zwar Schnee, aber ich sehne den Frühling herbei. Darum gibt es auch schon ein paar Frühlingsboten, die ein bisschen schon auf das baldige Erwachen der Natur hinweisen. Im November habe ich ja bei LinaLunas Aktion Samenrotation mitgemacht und haufenweise toller und auch aussergewöhnlicher Samen bekommen. Die dürfen nun so langsam ausgesät werden. Da gibt es bunten Ziermais, Kopfsalat, Sumpfschwertlilie, Sonnenblumen, Jungfer im Grünen, Stockrosen, Nachtkerze und Virginia Tabak – um nur einige zu nennen. Ausserdem habe ich noch Aprilbecher-Zwiebeln, die kommen auch noch ganz schnell in die Erde. Ich mag es, wenn Blumen(zwiebeln) im Glas gesetzt leicht aus der Erde herausgucken. Leider habe ich bisher noch keine Hyazinthen entdeckt, das sind meine absoluten Lieblingsblumen, wenn die ersten auftauchen weiss ich, der Frühling ist nah!

 

frühlingsboten

 

So,dann mache ich mich heute mal an die Hausarbeit und der weiteren Planung zum Kirschblütenfest ;-) Bald gibt’s wieder Neues im Shop. Und ein paar Ideen zum Valentinstag …

Have a nice day!

manuelas

Buchempfehlung – eine ganze Reihe

Man kennt ihn noch von früher .. ganze Wichtelgeschenke haben wir damals im Reisebüro unter dem Motto „Das kleine Arschloch” ein- und ausgepackt. Seit einiger Zeit nun beglückt uns Walter Moers mit der Zamonien-Reihe. Angefangen mit Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär, in dem von Geburt (Auffinden Käpt’n Blaubeers in einer Nussschale auf dem Ozean) an seine unglaublichen Abenteuer erzählt werden, durch die er im Laufe seines Lebens hinein und wieder heraus stolperte. Wahrlich kein Kinderbuch. Walter Moers hat eine sehr fesselnde, schöne Sprache, die gleichermaßen verzaubert und bannt, auf Reisen führt, Bilder produziert, den Atem anhalten lässt und zum Lachen bringt. Spannend – sogar lehrreich würde ich behaupten – und wirklich ein Muß für jede/n Lesende/n!

zamonien

Das zweite Buch der Reihe heißt Ensel und Krete – zwei Kinder die sich – man stolpere nicht an Ähnlichkeiten eines bekannten Märchens – im Wald verlaufen haben. Im verbotenen Wald. Bzw. außerhalb der nicht für Touristen ausgewiesenen Wegen des großen Waldes von Zamonien. Unglaubliches erleben die beiden Halbzwerge-Zwillinge. Spannend bis zum Schluß, phantasiereich wie immer, lebendig und bilderhaft. Wahnsinn!

In Rumo & Die Wunder im Dunkeln geht es den jungen Wolpertinger Rumo, der auch schon kurz in Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubeer eine kleine Rolle spielte. Rumo ist auf der Suche nach dem silbernen Faden und erlebt Grausiges, Unfassbares, Wundervolles und Unglaubliches. Rumo ist ein wahrer Held und absolut liebesnwert. Kein Kuscheltier. Kein Buch für Kinder!

Mit Die Stadt der träumenden Bücher – mir empfohlen von einem Freund – habe ich die Zamonienreihe begonnen. Dieses Buch ist eine wahre Liebeserklärung an das Lesen und Bücher aller Art. Es gibt gute Bücher und schlechte. Sogar vergiftete. Man sollte gut aufpassen, was man liest! Dieses Buch MUSS man lesen! Hildegunst von Mythenmetz erzählt uns hier die Geschichte eines jungen Dichters (Dinosaurier), der das Erbe seines Onkels antritt. Bitte unbedingt lesen! Neben Zyklopen, Buchlingen und anderen nicht immer freundlich gesinnten Lebensformen trifft Hildegunst von Mythenmetz auch auf den Schattenkönig, der Buchhaim beherrscht.

Momentan bin ich dabei Der Schrecksenmeister zu lesen. Hier geht es nicht etwa um ein kleines Kätzchen, sondern vielmehr um einen bösartigen Herrscher, der die Kratze Echo in der Gosse findet und seine Seele erkauft. Oder so ähnlich … Echo wird vom teuflischen Schrecksenmeister aufgepäppelt und fett gefüttert, weil dieser am Ende das Fett Echos ernten möchte. Ein schlechter Vertrag, den beider hier geschlossen haben – die Frage stellt sich, für wen es am Ende annähernd gut ausgeht. – Ein kulinarischer Roman.

Töchterchen, ganz mit dem Zamonienfieber infiziert, bekam zu Weihnachten Das Labyrinth der träumenden Bücher geschenkt. Das vorerst letzte Buch der Reihe. Hierzu kann ich noch nicht viel sagen, außer dass alle vorangegangen Bücher dieser Reihe Gutes versprechen.

Wir haben uns kurz vor Weihnachten noch Zamonien – Entdeckungsreise durch einen phantastischen Kontinent gegönnt. Das Lexikon  rund um Zamonien und die Geschichten, Charaktere, Orte, Mythen und allem anderen der Zamonienreihe ist fast unentbehrlich – sicherlich auch für den Autor selbst ;-)  Herrlich!

Jeder, der lesen kann und mag, sollte sich diese Reihe gönnen. Keine leichte Lektüre, keine Kindergeschichten, keine Nebensächlichkeiten. Ein paar Mythenmetz’sche Ausschweifungen, formvollendete Phantasie auf höchstem Niveau. Lyrische Leckerbissen. Herr Moers hat das Orm.

 

 

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